Mimikama: Übersterblichkeit durch Coronatote ist erwiesen
Mimikama: Übersterblichkeit durch Coronatote ist erwiesen
emotional geprägt, falsche Interpretation von Daten
emotional geprägt, falsche Interpretation von Daten

Faktencheck

Faktencheck – Übersterblichkeit durch Corona

Es gab keine Übersterblichkeit oder reduzierte Lebenserwartung durch Corona-Tote. Dieser Aussage geht Mimikama in zwei Faktenchecks nach. Ein im Internet kursierendes Bild, das eine Übersterblichkeit durch Corona leugnet, sei laut den Faktencheckern irreführend, da es sich auf Monate mit geringen Inzidenzen beziehe. [1] Zum anderen kommen sie zu dem Schluss, es hätte 2020 aufgrund der Coronatoten mehr verlorene Lebensjahre gegeben als erwartet. [2]

Aufgrund der Auswahl der emotionalen und für viele verängstigenden Themen könnte man Mimikama Panikmache unterstellen. Mimikama hat weiterhin nicht beachtet, dass die Daten vom Statistischen Bundesamt als vorläufige Auswertung veröffentlich worden sind, und dass Destatis selbst auf den Europäischen Mortalitätsmonitor Euromomo verweist. Die Faktenchecker haben zudem die Aussage ihres Experten falsch interpretiert.

Laut Euromomo gab es in Deutschland 2020 keine Übersterblichkeit, auch nicht durch Corona-Infektionen. Destatis selbst zitiert Euromomo korrekt, wonach es in 2020 nur eine statistisch nicht relevante Übersterblichkeit gab und bezeichnet zudem die eigenen Daten als vorläufig. Zudem ist die Infection Fatality Rate von Covid-19 eher niedrig [3, 4].

Die verlorenen Lebensjahre müssen nicht auf das Virus selbst zurückzuführen sein, sondern können auch durch fehlgeleitete Maßnahmen entstanden sein, wie der von Mimikama zitierte Experte es auch angemerkt hat.

Unser Faktencheck kommt zu dem Schluss, dass es 2020 in Deutschland weder eine Übersterblichkeit gegeben hat, auch nicht durch Corona, noch sind nachweislich Lebensjahre durch die „Pandemie“ verloren gegangen. Die verlorenen Lebensjahre sind vermutlich eher auf die Maßnahmen zurückzuführen.

 

Quellen

[1] https://www.mimikama.at/uebersterblichkeit-covid-19/

[2] https://www.mimikama.at/sterberisiko-pandemie/

[3] https://web.archive.org/save/https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/

[4] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdfdirect/10.1111/eci.13554

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Behauptung

Es gab keine Übersterblichkeit oder reduzierte Lebenserwartung durch Corona-Tote.

Das sagt der Faktenchecker

Ein im Internet kursierendes Bild, das eine Übersterblichkeit durch Corona leugnet, sei laut den Faktencheckern irreführend, da es sich auf Monate mit geringen Inzidenzen beziehe. Zum anderen kommen sie zu dem Schluss, es hätte 2020 aufgrund der Coronatoten mehr verlorene Lebensjahre gegeben als erwartet.

Kritik am Vorgehen

Aufgrund der Auswahl der emotionalen und für viele verängstigenden Themen könnte man Mimikama Panikmache unterstellen. Mimikama hat weiterhin nicht beachtet, dass die Daten vom Statistischen Bundesamt als vorläufige Auswertung veröffentlich worden sind, und dass Destatis selbst auf den Europäischen Mortalitätsmonitor Euromomo verweist. Die Faktenchecker haben zudem die Aussage ihres Experten falsch interpretiert.

Check the Checker Faktencheck

Laut Euromomo gab es in Deutschland 2020 keine Übersterblichkeit, auch nicht durch Corona-Infektionen. Destatis selbst zitiert Euromomo korrekt, wonach es in 2020 nur eine statistisch nicht relevante Übersterblichkeit gab und bezeichnet zudem die eigenen Daten als vorläufig. Zudem ist die Infection Fatality Rate von Covid-19 eher niedrig. Die verlorenen Lebensjahre müssen nicht auf das Virus selbst zurückzuführen sein, sondern können auch durch fehlgeleitete Maßnahmen entstanden sein, wie der von Mimikama zitierte Experte es auch angemerkt hat.

Check the Checker Fazit

2020 hat es in Deutschland weder eine Übersterblichkeit gegeben, auch nicht durch Corona, noch sind nachweislich Lebensjahre durch die „Pandemie“ verloren gegangen. Die verlorenen Lebensjahre sind vermutlich eher auf die Maßnahmen zurückzuführen.

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